Waldbrand

Einsatzdaten
  • Einsatznummer: 2018082
  • Einsatzort: Wald / Viehtrieb, Groß-Zimmern
  • Alarmierungszeit: 15.09.2018 - 16:35 Uhr
  • Einsatzende: 15.09.2018 - 20:30 Uhr
  • Dauer: 3 Stunden 55 Minuten
  • Mannschaftsstärke: 67
  • Einsatzart: F Wald 2
  • Alarmierungsart: Vollalarm Groß- und Klein-Zimmern, Vollalarm Klein-Zimmern
  • Fahrzeuge: ELW 1, GW-L (GZI), KdoW, LF 16/12, LF 8/6, MTF (KZI), TLF 20/40 SL, VLF-W400
  • Externe Einheiten/Einsatzmittel: Feuerwehr Dieburg, Feuerwehr Groß-Umstadt, KBI, Polizei, Polizeihubschrauber
Bericht

Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Groß-Zimmern gegen 18:35 Uhr zu einem Waldbrand alarmiert. Rund 30 Minuten zuvor war bereits die Freiwillige Feuerwehr Dieburg alarmiert worden. Während der Erkundung zusammen mit einem Polizeihubschrauber wurde der Brand auf Groß-Zimmerner Gemarkung lokalisiert. An der Einsatzstelle zeigte sich einen Brand in einem Mischwald auf einer Fläche von rund 300 m². Auf Basis dieser Lage wurde das Alarmstichwort erhöht, was zu Alarmierung der Feuerwehren Klein-Zimmern und Groß-Umstadt mit Tanklöschfahrzeug führte. Das Feuer in der Abteilung 43 zwischen Viehtrieb und Grenzschneise wurde von zwei Seiten durch die Feuerwehren Dieburg und Groß-Zimmer bekämpft. Hierzu kamen mehrere D- und C-Rohre zum Einsatz. Die Wasserversorgung wurde im Pendelverkehr durch die Tanklöschfahrzeuge aus Groß-Umstadt und Groß-Zimmern sichergestellt. Darüber hinaus sorgte das Tanklöschfahrzeug aus Dieburg für die Wasserversorgung der Dieburger Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Dieburg schlug zusätzlich eine rund 500 Meter lange Brandschneise um die Ausbreitung zu verhindern. Weitere Bäume mussten im Verlauf der Löscharbeiten ebenfalls gefällt werden. Im Einsatz waren 67 Kräfte der Feuerwehren sowie 10 Kräfte des Versorgungszuges der Johanniter-Unfallhilfe Dieburg. Diese stellten die medizinische Versorgung der Einsatzkräfte sowie die Verpflegung sicher. Geleitet wurde der Einsatz vom Groß-Zimmerner Gemeindebrandinspektor James Bennett in Zusammenarbeit mit Standbrandinspektor Carsten Hammer (Dieburg). Kreisbrandinspektor Heiko Schecker sowie ein Mitarbeiter von Hessenforst machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

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